Roger Cicero stirbt im Alter von nur 45 Jahren

Roger Cicero, geb. am 06. Juli 1970 in Berlin, verstarb am 24.03.2016 im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen eines Hirnschlags.

Mit 16 Jahren stand er das erste Mal fürs Fernsehen, zusammen mit dem RIAS-Tanzorchester, vor der Kamera.

Roger Cicero war ein Jazzmusiker mit Leib und Seele. Von 1991 – 1996 studierte er Jazzgesang in Hilversum, an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten,
Zuvor durfte er bereits am Hohner-Konservatorium eine Ausbildung in den Fächern Klavier, Gitarre und Gesang absolvieren.

Nebenbei gab es dann noch zahlreiche Auftritte mit dem Horst-Jankowski-Trio, dem Eugen-Cicero-Trio (Gruppe seines Vaters), sowie mit dem Bundesjugendjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer.

Sein unverwechselbarer Stil, für den er sich aus der Swingmusik der 40iger und 50iger Jahre bedient, macht ihn spätestens 2003 mit der Gründung des Roger-Cicero-Quartetts, populär und beliebt.

Im Mai 2006 erscheint sein erstes Solo-Album mit dem Titel „Männersachen“. Bis Anfang 2009 wurden davon mehr als eine Million Alben verkauft.

Auch Frank Sinatras Klassiker „Fly me to the moon“ wurde zur Vorlage, daraus entstand die deutsche Version „Schieß mich doch zum Mond“.

2007 gewann er den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest und fuhr somit nach Helsinki, um mit seinem Song „Frauen regier’n die Welt“ Deutschland zu vertreten. Das Ergebnis war der 19. Platz von insgesamt 49.

Desweiteren hatte er kleine Rollen im TV, aber auch der offizielle DFB-Song „Für nichts auf dieser Welt“ für die Fußballweltmeisterschaft 2012 wurde von ihm gesungen.

2015 – In der Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ verleiht er somit einem Song von Sasha „This is my time“ das gewisse Jazz-Etwas und schafft es damit zum Song des Abends.

Doch auch besondere Projekte, wie z. B. die Teilnahme am Live Earth-Konzert (Benefiz-Veranstaltung auf allen 7 Kontinenten) in Hamburg oder auch das Albumprojekt „Giraffenaffen“, welches dem Kinderhilfswerk „Die Arche“ zugute kam, lagen ihm am Herzen.
Hierfür wurden Kinderlieder von meheren deutschen Künstlern in einem neuen Gewand aufgenommen.

Passend dazu hat er seine Stimme dann auch den dazugehörigen Hörspielen geliehen.

Er engagierte sich außerdem für die Kinderhilfsorganisation „Save the Children“ und auch für die Tierschutzorganisation PETA.

Sein zuletzt aufgenommenes Album 2015 war ein ganz besonderes. Daher wohl auch der Name „The Roger Cicero Jazz Experience“.
Es enthält seine persönlichen Lieblingslieder und wurde diesmal nicht zusammen mit seiner Bigband aufgenommen, sondern nur in Quartett-Besetzung.
Die Lieder mussten dafür erst einmal stark verändert werden, damit sie überhaupt als Jazzstücke gespielt werden konnten.

Roger Cicero hinterläßt seinen 7-jährigen Sohn Louis.

ESC_2007_Germany_-_Roger_Cicero_-_Frauen_regieren_die_Welt

Liebe Grüße

Claudia

 

 

 

Monatshit: „Der letzte Walzer“ im Stil von Hugo Strasser

2016-03-29_1120

Hallo liebe Schüler,
wieder ist ein neuer Monatshit fertig.

„Der letzte Walzer“, der im deutschsprachigen Raum hauptsächlich durch Peter Alexander bekannt wurde.

Dieser Song ist seit Jahrzehnten ein sehr angesagter Song bei Tanzveranstaltungen und somit für jeden Musiker ein „must have“.

Hier könnt ihr in den Song reinhören.

Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Langsamen Walzer.

Euer
Sebastian

 

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Raum-Akustik … how Sound works

Hallo liebe Schüler,
liebe Tastenfreunde,

ich bin hier zufällig über ein Video gestolpert, dass ich ziemlich gut finde. Es dreht sich in diesem kleinen Video um das Thema Raumakustik. Meist findet man zu diesem Thema Videos, die oft mehr als 1 Stunde Wissen versprühen, das man dann doch als Hobby-Musiker nicht anwenden kann.  Sei es aus Design- oder aus Kostengründen.

Schaut daher mal in dieses kleine Video rein. Denn mit diesen einfachen Dingen kann man tatsächlich schon eine ganze Menge in die richtige Richtung lenken.

Übrigens … auch Vorhänge sind ganz gute akustische Elemente. Man muss ja meist in der Wohnung doch auch ein wenig auf das Design achten.

Liebe Grüße
Euer Sebastian

 

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Keith Emerson mit 71 Jahren gestorben

Keith Emerson, die britische Keyboard-Legende, ist in der Nacht zum 11.03.2016 in Santa Monica gestorben. Laut bestätigten Berichten nahm er sich in seinem Hause wohl selbst das Leben. Er wurde 71 Jahre alt.

Bandkollege Carl Palmer trauert um „ein zartes Gemüt, dessen Liebe zur Musik und Leidenschaft für die Performance als Keyboard-Spieler noch viele Jahre unerreicht bleiben werden“.

Am 2. November 1944 in West Yorkshire geboren, begann er seine musikalische Laufbahn schon mit 14 Jahren und war in seinem Heimatort für sein Klavierspielen bekannt. Er ging nach London und wurde Mitglied in Gruppen wie den V.I.P.s oder später Gary Farr and the T-Bones.

Emerson machte sich auch als Solokünstler am Synthesizer und als Komponist von Klavier- und Filmmusik einen Namen. Sein Stil war vor allem dadurch geprägt, dass er Werke der klassischen Musik unkonventionell – teils jazzig und teils rockig – arrangierte. Neben dem Flügel verwendete Keith Emerson auch das Clavinet, vor allem aber Hammondorgeln und Synthesizer (z. B. Moog-Synthesizer, KORG-Synthesizer). Emerson komponierte z.B. auch Musik für zwei Folgen der Zeichentrickserie Iron Man.

Bekannter wurde und blieb Emerson als Teil der Formation Emerson, Lake and Palmer (ELP), die in den 70er Jahren mehrere Platin-Alben einspielte. Die Debütsingle „Lucky Man“ ihres ersten Albums „Emerson, Lake & Palmer“ gehört bis heute zu den bekanntesten Hits der Gruppe.

2010 wurde Emerson mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.

Mehr als 20 Jahre lang war er verheiratet, aus dieser Ehe stammen zwei Söhne.

Emersons Langzeit-Partnerin Mari Kawaguchi sagt über ihn: „Die Musik war immer in seinem Kopf, immer. Manchmal wachte er auf und komponierte Musik.“

Keith Emerson

Liebe Grüße
Kerstin

 

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Erstmalig: Superbooth 16 in Berlin

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Erstmalig findet in Berlin die Messe für Synthesizer, Superbooth 16,
statt.
Die Messe im Funkhaus Berlin findet vom 31. März bis 2. April statt und ist an allen Tagen von 10 bis 14 Uhr für geladene Fachbesucher und anschließend von 14 bis 20 Uhr für alle anderen Besucher geöffnet. Von 20 bis 22 Uhr finden Konzerte, Panels und Diskussionen statt.

Monatshit: The Music of the night – Andrew LIoyd Webber

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Liebe Schüler,
liebe Tastenfreunde,

heute möchte ich euch den jüngsten Monatshit vorstellen:

„The Music of the night“

von Lord Andrew Lloyd Webber aus dem weltbekannten Musical
„The Phantom of the Opera“.

 

Ich wünsche euch allen viel Freude beim Reinhören in dieses fantastische Orchester-Werk.

Und noch viel mehr Freude wünsche ich euch selbstverständlich beim Nachspielen.

Liebe Grüße
Euer Sebastian

 

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