Keith Emerson mit 71 Jahren gestorben

Keith Emerson, die britische Keyboard-Legende, ist in der Nacht zum 11.03.2016 in Santa Monica gestorben. Laut bestätigten Berichten nahm er sich in seinem Hause wohl selbst das Leben. Er wurde 71 Jahre alt.

Bandkollege Carl Palmer trauert um „ein zartes Gemüt, dessen Liebe zur Musik und Leidenschaft für die Performance als Keyboard-Spieler noch viele Jahre unerreicht bleiben werden“.

Am 2. November 1944 in West Yorkshire geboren, begann er seine musikalische Laufbahn schon mit 14 Jahren und war in seinem Heimatort für sein Klavierspielen bekannt. Er ging nach London und wurde Mitglied in Gruppen wie den V.I.P.s oder später Gary Farr and the T-Bones.

Emerson machte sich auch als Solokünstler am Synthesizer und als Komponist von Klavier- und Filmmusik einen Namen. Sein Stil war vor allem dadurch geprägt, dass er Werke der klassischen Musik unkonventionell – teils jazzig und teils rockig – arrangierte. Neben dem Flügel verwendete Keith Emerson auch das Clavinet, vor allem aber Hammondorgeln und Synthesizer (z. B. Moog-Synthesizer, KORG-Synthesizer). Emerson komponierte z.B. auch Musik für zwei Folgen der Zeichentrickserie Iron Man.

Bekannter wurde und blieb Emerson als Teil der Formation Emerson, Lake and Palmer (ELP), die in den 70er Jahren mehrere Platin-Alben einspielte. Die Debütsingle „Lucky Man“ ihres ersten Albums „Emerson, Lake & Palmer“ gehört bis heute zu den bekanntesten Hits der Gruppe.

2010 wurde Emerson mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.

Mehr als 20 Jahre lang war er verheiratet, aus dieser Ehe stammen zwei Söhne.

Emersons Langzeit-Partnerin Mari Kawaguchi sagt über ihn: „Die Musik war immer in seinem Kopf, immer. Manchmal wachte er auf und komponierte Musik.“

Keith Emerson

Liebe Grüße
Kerstin

 

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